Religionen sind vielfach Auslöser von unbarmherzigen, grausamen Kriegen. Alle Religionen sind jedoch Fehlinterpretationen der Natur und Fantasieprodukte von kreativen Manipulatoren. 8500 Götter werden in der Literatur genannt. Nach dem Schweizer Psychiater Junk handelt es sich bei Religionen nur um die eigene Projektionsfläche von persönlichen Wünschen und Problemen. Ein Spiegelbild, das häufig mit anderen Individuen in Einklang steht. Rituale verstärken und binden diese Vorstellungen. Werden Menschen diese anerzogenen Wunschvorstellungen entzogen, geraten sie schnell ins persönliche Chaos, weil sie sich auf ein jenseitiges Fantasieprodukt (Gott) verlassen haben. Stellen wir uns nun eine Welt vor, die keine Götter, Dämonen, Engel, Teufel etc. erfunden hat, keinen Anfang und kein Ende (Unendlichkeit) kennt. Alle Religionen brechen in sich zusammen, aber auch mindestens 60% der klassischen Philosophie. Alle Bibliotheken könnten entrümpelt werden. Die anerzogenen religiösen Vorstellungen von Gott, Seele, Geist, Tod etc. würden damit unser Gehirn nicht mehr belasten. Kant, Leibniz, Hegel etc. müssten ihre Werke teilweise verbrennen. Was bleibt ist die Logik im Systemdenken (z.B. Mathematik von Leibniz). Dr. Martin Luther war sicherlich bewusst, nach dem er sich ständig gegeißelt hatte und der liebe, barmherzige Gott ihm nicht erschienen ist, dass es keinen Gott oder Götter gibt. Hätte er das nur angedeutet, die Inquisitoren hätten ihn, sowie andere hervorragende Denker zuvor, sofort auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Er war auch nur Opfer fremder, unrealistischer, märchenhafter, psychopathischer Vorstellungen und hat die „Todesfalle Gott“ für die Menschheit weiter geöffnet. Der Speck (Freizeit) in der Mausefalle (Sackgasse) ist der gesetzliche Feiertag (Reformationstag). Für den Weltfrieden und ein neues Zeitalter ist es zwingend sämtliche Religionen zu überdenken und zu überwinden. Genozide, Land- und Wasserraub, Ghettos etc. könnten der dunklen Vergangenheit der Menschheit angehören. Dazu muss sich der einzelne Mensch in seinem Gedankengebäude total ändern. Nicht der einzelne Mensch wird zum Ausgangspunkt der Menschen-Rechte, sondern seine Verantwortung innerhalb der Menschheitsgemeinschaft, den Menschen-Pflichten. Dieses ist in meiner Philosophie ähnlich wie bei Kants kategorischer Imperativ. Meine Betrachtungen sind aber nicht aus der theoretischen Vernunft hergeleitet, sondern aus der praktischen Dynamik von Handlung, Durchdringung und Form. Was nützt uns die Theorie, wann sie nur schwer praktisch umgesetzt werden kann?
Slogan „Der Reformator“, Philosoph (kosmischer Freigeist): Friede, Freiheit, Präsenz.